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Begriffsklärungen ____________________________________________________________ Berufsaufbauschule Eine Berufsaufbauschule kann im Anschluss an eine abgeschlossene Ausbildung, oder während einer Berufsausbildung besucht werden. Sie vermittelt weiterführende berufliche und allgemeinbildende Kenntnisse. In Vollzeitform dauert sie ein Jahr. Es werden auch Teilzeitformen angeboten. Der erfolgreiche Abschluss einer Berufsaufbauschule vermittelt den Sekundarabschluss I, Realschulabschluss; oder auch den erweiterten Sekundarabschluss I. Länderregelungen beachten ! Berufsaufbauschulen haben inzwischen an Bedeutung verloren.Sie werden kaum noch angeboten Berufsfachschule Ein- oder zweijährige Berufsfachschulen dienen entweder der Vorbereitung auf eine Berufstätigkeit, oder vermitteln eine berufliche Grundbildung für Berufe des jeweiligen Berufsfeldes. In einigen Bundesländern vermitteln zweijährige Berufsfachschulen neben einem konkreten Berufsabschluss auch einen weiterführenden Schulabschluss. In manchen Bundesländern können über den erfolgreichen Besuch einer Berufsfachschule Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum erweiterten Sekundarabschluss I, der zum Einstieg in die Oberstufe eines Gymnasiums oder Fachgymnasiums berechtigt, nachgeholt werden. Berufsgrundbildungsjahr > weitgehend durch Berufseinstiegsklassen (BEK)oder Berufsfachschulen (BFS) abgelöst Das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) vermittelt Grundkenntnisse und Fertigkeiten in einem konkreten Berufsfeld. Es umfasst eine einjährige theoretische und fachpraktische Ausbildung in schulischer Form. Bei erfolgreichem Abschluss eines BGJ wird dieses entsprechend der jeweiligen Anrechnungsverordnung auf die anschließende betriebliche Berufsausbildung als 1. Ausbildungsjahr angerechnet.(Anrechnungsverordnung ist inzwischen aufgehoben) Näheres regeln die Schulgesetze der Bundesländer, z.B. ob ein BGJ als Einstieg in eine Berufsausbildung vorgeschrieben ist, oder ob das BGJ für bestimmte Berufsfelder auf freiwilliger Basis durchgeführt wird. Vielfach wird das BGJ auch zur Berufsfindung besucht. Ein erfolgreich besuchtes BGJ verleiht nachträglich einen fehlenden Hauptschulabschluss. Berufsvorbereitungsjahr Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) wird in der Regel von Schülern und Schülerinnen ohne Schulabschluss besucht. Schwerpunkt im schulischen BVJ ist die fachpraktische Unterweisung in verschiedenen Berufsfeldern. Nach dem BVJ sollen die Schüler und Schülerinnen in der Lage sein, eine Berufsausbildung aufzunehmen. Fachoberschule Die Fachoberschule führt Schülerinnen und Schüler nach zwei Schuljahren zur Fachhochschulreife; vermittelt also nach Abschluss der Klassen 11 und 12 die Be rechtigung, ein Studium an einer Fachhochschule aufzunehmen. Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachoberschule ist der Realschulabschluss, oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss. Wenn eine einschlägige, abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt, kann dadurch die Klasse 11 ersetzt werden. Fachschule Fachschulen setzen den Abschluss einer Berufsausbildung, oft auch alternativ oder zusätzlich Berufspraxis voraus. Ihr Ziel ist eine fundierte >Fortbildung als vertiefende beruflich Fachbildung; oft auch ergänzt um allgemeinbildende Kenntnisse, die dann die Zuerkennung eines weiterführenden Schulabschlusses erlauben. Grundausbildungslehrgang (GL) (Durch die "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme" BvB ersetzt) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Arbeitsagentur BBE (Durch die "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme" BvB ersetzt) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Arbeitsagentur für Jugendliche ohne Schulabschluss Fachgymnasium Fachgymnasien sind gymnasiale Oberstufen mit beruflichen Schwerpunktbildungen. Sie führen zur ...........................allgemeinen Hochschulreife. (Länderregelungen beachten) Gymnasiale Oberstufe Die gymnasiale Oberstufe umfasst in der Regel die Jahrgänge 10 bis 12 oder je nach Bundesland 11 bis 13 und führt zur allgemeinen Hochschulreife. Sie wird an Gymnasien, und Gesamtschulen angeboten Berufsoberschule Berufsoberschulen bauen auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung auf. Sie setzen zudem den Mittleren Bildungsabschluss voraus. Nach 2jährigem Vollzeitunterricht vermitteln sie eine fachgebundene Hochschulreife. |