© Bert Wollersheim Berufsberater

Marktnahe Berufsorientierung

Praxisbeispiele für die berufliche Selbstorientierung sowie für die Anwendung im Unterricht

Die Berufsorientierung von Schulabgängern muss nahe am Arbeitsmarktgeschehen orientiert sein, wenn sie realistische Berufsentscheidungen ermöglichen soll.

Interessante Indikatoren für Entwicklungen und Anforderungen in den Berufen sind die Stellenanzeigen in überregionalen Zeitungen und Fachzeitschriften, sowie die Stellenangebote auf den Webseiten der Firmen. Sie spiegeln aktuell die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Hier beschreiben die Firmen konkrete Berufstätigkeiten und formulieren ihre Vorstellungen von Bewerbern, mit denen sie die benannten Arbeitsplätze besetzen wollen.

Deshalb ist es bei der Berufsorientierung wichtig, dieses Marktgeschehen zu beobachten und daraus Anregungen für die individuelle Berufsentscheidung zu entnehmen. Denn schon lange ist die Vielfalt der am Arbeitsmarkt vertretenen Berufe nicht mehr direkt als Ausbildungsberuf erreichbar.

Die Beobachtung und Auswertung von Stellenanzeigen in großen Tageszeitungen und Fachzeitschriften, sowie die Auswertung von Firmenwebseiten können sowohl in Eigenregie zur Selbstorientierung erfolgen, aber auch als organisierte Unterrichtsveranstaltung in Schulen stattfinden.

An zwei Beispielen soll aufgezeigt werden, wie über die Orientierung an Stellenangeboten Anregungen zur Auseinandersetzung mit diversen Ausbildungswegen gefunden und alternative Berufswege geplant werden können..

Gesamptprojekt

Schaubild I Schaubild II

Stellenanzeige RWE Stellenanzeige WWT

www.berufswahlnavigator.de