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Kein genereller Fachkräftemangel Derzeit gebe es keine Anzeichen für einen besorgniserregenden, flächendeckenden Mangel an Fachkräften. Folglich bestehe auch kein Anlass zur Beunruhigung. Das ist das Ergebnis einer weiteren Forschungsarbeit der Arbeitsmarktexperten vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. (IAB/ IAB-Kurzbericht 7/2011) Bereits in ihrem Kooperationsprojekt "Beruf und Qualifikation in der Zukunft" stellen das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das IAB Modellrechnungen über die zukünftige Entwicklungen des Arbeitskräftebedarfs und des Arbeitskräfteangebotes vor. Dabei handelt es sich um Qualifikations- und Berufshauptfeldprojektionen bis zum Jahre 2025. In ihren "Methodischen Anmerkungen" zu ihrem Kooperationsprojekt weisen sie darauf hin, dass durch Umstellungen von Produktionsprozessen und/oder der Ausweitung des Arbeitszeitvolumens entsprechende Reaktionen erfolgen werden. Sie gehen sogar soweit zu behaupten: "Im Ergebnis aber wird der Bedarf niemals höher als das Angebot sein". http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Projektion_Methoden_201004x.pdf In ihrer jetzigen Veröffentlichung im IAB-Kurzbericht 7/2011 benennen die Arbeitsmarktexperten mit der Ausweitung der beruflichen Weiterbildung, Lohnanreizen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf weitere Möglichkeiten, einer langfristigen Verknappung von Fachkräften entgegenzuwirken. |
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