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Verschmähte Bräute ?

Warum Ausbildungsplätze frei bleiben

Mit Engelszunge redet er auf die versammelten Mitglieder seiner Innung ein, doch "um Himmels willen" die Imagekampagne des Zentralverbandes zu unterstützen. Meister Eilts weiß wofür er sich engagiert: bereits im letzten Jahr konnte der Obermeister seine Ausbildungsplätze nicht besetzen.

Warum können Betriebe Ausbildungsplätze nicht besetzen? >>>>

 
.. Ausbildngsmarketing für Bewerber

Erstveröffentlichung in:"Unterricht Wirtschaft" Heft 25; 1.Quartal 2006; Verlag Friedrich in Velber

Ausbildungsmarketing umfasst alle Maßnahmen und Aktivitäten, die auf das Zustandekommen eines Ausbildungsvertrages gerichtet sind. Gerade in Zeiten eines viel zu geringen Ausbildungsangebotes kommt es auf langfristig angelegte Ausbildungsmarketingaktivitäten der Bewerber an, wenn die Suche nach einem Ausbildungsplatz von Erfolg gekrönt sein soll. Also ist frühzeitig eine entsprechende Strategie zum Einsatz der verschiedenen Instrumente zu entwickeln. Elternhaus und Schule sind gefordert, entsprechende Hilfestellungen anzubieten. ....>

...Wird die Anrechnung vorberuflicher Bildung zum Glücksspiel?
Am 01.April 2005 trat das so genannte "Berufsbildungsreformgesetz" in Kraft. Dieses Gesetz löst das bis dahin geltende "Berufsbildungsgesetz" aus dem Jahre 1969 ab. Zukünftig soll eine Anrechnung vorberuflicher Bildung nur noch aufgrund eines gemeinsamen Antrages von Auszubildenden und Ausbildenden stattfinden. Die Bundesverordnungen zur Anrechnung einer Berufsfachschule (BFS) oder eines Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) auf eine anschließende einschlägige Berufsausbildung werden außer Kraft gesetzt....>
.. Ausbildungsplatzverluste durch Arbeitszeitverlängerung
 

Diskussionen um die Verlängerung der Wochenarbeitszeit werden auf der politischen Ebene über weite Strecken mit wenig Sachverstand geführt. Dass eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit die Wirtschaft wieder in Schwung bringe, und das für eine Belebung der Binnenkonjunktur notwendige Vertrauen in der Bevölkerung schaffe, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Wunschdenken. Eine generelle Verlängerung der Wochenarbeitszeit kann sogar die Problematik auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt verschärfen, und zu Ausbildungsplatzverlusten führen....>

Gefährdet Leiharbeit die betriebliche Berufsausbildung?

Seit 1985 ist in Deutschland ein starker Rückgang der betrieblichen Berufsausbildung festzustellen. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes bilden bundesweit nur noch 23 % aller Betriebe qualifizierten Nachwuchs aus. In Ostdeutschland findet bereits fast ein Drittel der ehemals klassischen dualen Ausbildung in mit Steuermitteln finanzierten, außerbetrieblichen Einrichtungen statt.

Seit 1980 hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland von 47.000 auf 453.000 im Jahre 2005 fast verzehnfacht....

Das Märchen vom Arbeitskräftemangel in Deutschland

Weil die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland sinkt, fürchten Wirtschaftswissenschaftler für die Zukunft einen Mangel an Arbeitskräften. Gut ausgebildeten Fachkräften wird eine rosige Zukunft in Aussicht gestellt...

AEVO sichert Qualität der betrieblichen Ausbildung

Im April 2oo3 wurde die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) durch die damalige Bundesregierung ausgesetzt. Seitdem dürfen auch Betriebe ausbilden, deren Ausbildungspersonal keine Ausbildereignungsprüfung abgelegt hat.

Am Anfang war das Monopol

Seit Aufhebung des Vermittlungsmonopols im Jahre 1994 wächst die Zahl der Akteure, die sich auf dem Gebiet der Ausbildungsvermittlung tummeln unaufhaltsam. Beinahe jede Sparkasse, Krankenkasse oder Volksbank meint, mit Ausbildungsvermittlung punkten zu können. Das geschieht nicht selten zu Lasten der Schulabgänger....

Mehr Demokratie im Handwerksrecht gefordert
Der Internetdienst www.berufswahlnavigaror.de hat sich gegen Bestrebungen ausgesprochen, die staatliche Organisation der Meisterprüfungen auf die Handwerkskammern zu übertragen.

"Altbewerber", wer oder was ist das?

Spätestens mit der so genannten Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung sind sie wieder ins Blickfeld geraten: die "Altbewerber"

Altbewerber sind Ausbildungssuchende...

Einstiegsqualifizierung Jugendlicher

Erstveröffentlichung in "Wirtschaft und Berufserziehung" 06/2007 Seite 33 f /ISSN 0341-339X

"Eine feine Sache" sei "das mit dem EQJ", meint Herr Meyer*. Er sei "rundum zufrieden" Herr Meyer betreibt in einer ostfriesischen Samtgemeinde einen Fachmarkt. Er hat im Oktober 2006 im Rahmen der so genannten "Einstiegsqualifizierung Jugendlicher" (EQJ) eine junge Frau eingestellt, die ihm in einer Nachvermittlungsaktion von Kammern und Arbeitsagentur vermittelt wurde.

Dagegen hatte Andreas L. kein Glück mit seinem EQJ. Der Handwerksbetrieb für Gas- und Wasserinstallation in den er vermittelt worden war, hat bereits nach einem Monat den Einstiegsqualifizierungsvertrag mit Andreas gekündigt.

Einstiegsqualifizierung...

"Handlungsprogramm Ausbildungsvermittlung"

Ein harmloser Begriff für eine strukturelle Weichenstellung?

Erstveröffentlichung in "Wirtschafts-und Berufserziehung" 7.08 /Seite 17 ff / ISSN 0341-339X-20072

Rückblick:..Der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind in den Paragrafen 30, 33, und 35 des Sozialgesetz-buches III (SGB III) die Berufsorientierung von Jugendlichen, deren berufliche Beratung, sowie die Vermittlung in betriebliche Ausbildungsverhältnisse übertragen. Das ist nicht neu. Inzwischen wird aber auch an der Ausführung dieser Teilaufgaben für die Kundengruppe der Jugendlichen und ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten die Umorientierung der BA, im offiziellen Sprachgebrauch als "Neuausrichtung der Beratung Jugendlicher und (der) Ausbildungsvermittlung" bezeichnet, deutlich. (Quelle: Beratungsunterlage 167/2005 Bundesagentur für Arbeit; Der Vorstand)

Im Rahmen der politisch herbeigeführten Veränderungen...

Neue Chance auf dem Ausbildungsmarkt

-Hoffnungen auf Qualifizierungsoffensive-

Das Bundesinstitut für Berufsbildung schätzt die Zahl der Altbewerber um betriebliche Ausbildungsplätze für die kommenden Ausbildungsjahre auf mehr als 325.000. Das ist die Folge eines dramatischen Rückgangs an betrieblicher Ausbildung seit 1985. Wenn auch in den letzten Jahren die Zahl der Ausbildungsverträge in Deutschland ...

Ausbildungsbonus greift nicht

Der Ausbildungsbonus der im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde und 100.000 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen sollte, scheint seine Wirkung zu verfehlen. Nur 2 Prozent der infrage kommenden Ausbildungsbetriebe - so heißt es aus dem Bundesarbeits-ministerium - haben den Ausbildungsbonus beantragt....>

Durchschnittsalter der Auszubildenden steigt

Indikator für den Mangel an Ausbildungsplätzen

Laut Berufsbildungsbericht der Bundesregierung stieg das Durchschnittsalter von Auszubildenden in dualer Berufsausbildung in den vergangenen Jahren stetig an....>

 

Berufe mit schlechtem Image bereiten Betrieben Probleme

Für Berufe mit schlechtem Image werden Ausbildungsbetriebe zunehmend Probleme bekommen, genügend Ausbildungsinteressenten zu finden. In einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung...>

Drum prüfe wer sich beruflich bindet

-Ausübung des erlernten Berufes nicht immer gewährleistet-

Schulabgänger gehen bei ihren Berufsentscheidungen davon aus, nach erfolgreichem Abschluss der gewählten Berufsausbildung auch im auserwählten Beruf arbeiten zu können.Doch das ist längst nicht selbstverständlich....>

 

Ausbildungspakt auch im Krisenjahr erfolgreich ?

-Unseriöse Propaganda der Paktpartner-

Ein Blick in die Erläuterung der Bundesagentur für Arbeit zu ihren Statistiken über den Ausbildungsmarkt kann helfen, die derzeit über die Medien verbreiteten Erfolgsmeldungen zur scheinbar positiven Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt zur relativieren. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bezeichnet...

Von der Berufsberatung in die Pflicht genommen

Eingliederungsvereinbarung gilt auch für Ausbildungssuchende

Ralf R. ist sichtlich überrascht, scheint gar ein wenig beunruhigt als ihm der Berufsberater der Arbeitsagentur zum Ende des Gespräches die Eingliederungsvereinbarung vorstellt. Hat er sich doch mit der Erwartung an die Berufsberatung gewandt, diese bei der Ausbildungsstellensuche für sich arbeiten zu lassen. Nun hat der Berufsberater ein umfassendes Aufgabenpaket für ihn ... >>>

Über 20 kaum noch Chancen?

Aussicht auf einen Ausbildungsplatz sinkt ab 2o. Lebensjahr

Ausbildungsbewerber haben nach dem 2o. Lebensjahr kaum noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Dies trifft insbesondere auf so genannte Altbewerber zu, bei denen die Erstbewerbung ein Jahr oder länger zurückliegt. Diese Negativeffekte erklärt der neue Berufsbildungsbericht der Bundesregierung mit der Präferenz der Ausbildungsbetriebe für die Altersgruppe der 17 - bis maximal 20-jährigen Bewerber und Bewerberinnen. Gegenüber dem Internetdienst www.berufswahlnavigator.de nannten befragte Betriebe jüngere Bewerberinnen und Bewerber "weniger anspruchsvoll" und "formbarer >>>>

" Bildungs-Ketten"

Bildungsketten sind nach der Ankündigung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Weiterentwicklung von bereits begonnenen Aktivitäten der Berufsorientierung in Schulen, und dem Übergangssystemen zur dualen Berufsausbildung.

Anlass für die "Initiative Bildungsketten" sind laut Ministerium die auf 60.000 geschätzte Zahl von Schulabgängern, die jährlich die Schulen ohne Abschluss verlassen, sowie der prophezeite Fachkräftemangel in diversen Wirtschaftszweigen. Etwa die Hälfte der 60.000 Schulabgänger ohne Abschluss soll nun verstärkt durch ..>>>>>>>>

Betriebe bilden zu wenig aus

Nach Auffassung des Politikwissenschaftlers Dr.Oliver Giraud, vom Wissenschaftszentrum Berlin, ist das mangelhafte Ausbildungsengagement der Betriebe dafür verantwortlich, dass mehrere hunderttausend Jugendliche sich seit Jahren mangels Ausbildungsplatz in Warteschleifen befinden.

In einem Interview mit den "Sozialpolitischen Informationen"....