Fachjournal


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Bert Wollersheim

Berufswahlhelfer Internet

Die Zeiten sind vorbei, in denen sich der Nachwuchs bei der Berufswahl an den Berufen der Eltern orientieren konnte. Alljährlich sprießen neue Berufe und Berufsbezeichnungen wie Pilze aus dem Boden: "Sport- und Fitnesskaufmann", Elektroniker für Infrastruktursysteme", oder "Verfahrensmechaniker".

Was sich jeweils dahinter verbirgt, darüber können Eltern in der Regel keine Auskunft mehr geben.

Berufswähler sind auf andere Informationsquellen angewiesen. Kein Wunder also, dass auch im Internet zunehmend nach Informationen zur Berufsorientierung gesucht wird. Oft ist das ein frustrierendes und auch kostspieliges Unternehmen. Nämlich dann, wenn man nicht gleich die richtigen Adressen zur Hand hat.

Wer nur mit Stichworten oder Suchbegriffen über die gängigen Suchmaschinen sucht, findet die Nadel im Heuhaufen nicht. Die Suche dauert, und bei den Providern klingelt während dessen die Kasse.

Auch in Schulen findet Berufsorientierung zunehmend in Computerräumen statt. Das Internet wird als Informationsquelle favorisiert. Druckschriften geraten in den Hintergrund. Aber auch hier das gleiche Bild: eine verwirrende Vielzahl von Angeboten mit zum Teil veralteten, gar falschen Informationen erscheinen auf den Bildschirmen, oft überflutet von Werbung.

Dabei ist das Internet auch zur Berufswahlvorbereitung durchaus eine hervorragende Informationsquelle. Es kommt dem Informationsverhalten Jugendlicher sogar sehr entgegen: So stehen die Informationen jederzeit zur Verfügung, können beliebig oft wiederholt werden. Der Zugriff erfolgt anonym, niemand stellt unbequeme Fragen; auf Wunsch sind oft Interaktionsmöglich- keiten gegeben.

www.berufswahlnavigator.de unterhält auch das erste Online-Fachjournal zur Berufswahl.

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