Fachjournal |
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Das Märchen vom Arbeitskräftemangel in Deutschland Weil die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland sinkt, fürchten Wirtschafts-wissenschaftler für die Zukunft einen Mangel an Arbeitskräften. Gut ausgebildeten Fachkräften wird eine rosige Zukunft in Aussicht gestellt weil angenommen wird, dass sie wegen ihrer Knappheit umworben werden. Denkbar ist jedoch, dass sich diese Prognosen vom Arbeitskräftemangel in Deutschland, und die damit in Verbindung gebrachte Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten als das herausstellen, was Religionen ihren Gläubigen für ein Leben nach dem Tode in Aussicht stellen. Klaus Jaeger von der Freien Universität Berlin weist in seinem Beitrag: "Die Bevölkerungszahl in Deutschland sinkt"* nach, dass allein durch die Entwicklung der Arbeitsproduktivität in Deutschland der Rückgang des Arbeitskräfteangebotes ausgeglichen werden kann. Der Rückgang an Arbeitskräften könne sogar mehr als ausgeglichen werden, wenn das durchschnittliche Rentenzugangsalter auf 65 (!) Jahre, und die jährliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigen auf das Niveau von 1991 angehoben würde. Jaeger leugnet nicht, dass es in einzelnen Fachbereichen durchaus einen Mangel an Fachkräften geben könne. Dies sei aber nicht die Folge des Bevölkerungsrückganges. Das sei die Folge einer verfehlten Bildungs- und Ausbildungspolitik.
.* ..http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/2004_01/04_01_jaeger/index.html
oder: Siehe dazu auch "Die Mär vom Mangel" von Christian Schlesinger und Til Knipper, Wirtschaftswoche Nr.051 vom 17.12.2007; Siehe
auch: IAB Kurzbericht Die
Grenzen der Expansion oder |
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