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Was ist eine Onlinebewerbung? Onlinebewerbung kann als Sammelbegriff verstanden werden für: - E-Mailbewerbung, - Bewerbung über vom Stellenanbieter bereitgestellte Online-Bewerbungsformulare, - die Bereitstellung von Bewerbungen auf eigenen Webseiten sowie auf Webseiten spezieller Online - Dienstleister. |
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Noch bis 1996 kannten einschlägige Ratgeber und Lexika den Begriff Online-bewerbung nicht. Erst mit dem so genannten Internetboom kamen die Onlinebewerbungen in Mode. Für eine Onlinebewerbung werden ein PC, eine eigene E-Mailadresse und eine Internetverbindung benötigt. Inhaltlich unterscheidet sich die Onlinebewerbung nicht von einer klassischen Bewerbung auf Papier. Ein Bewerbungsschreiben, ein Lebenslauf mit Foto sowie die relevanten Zeugnisse gehören zu einer Onlinebewerbung genau so, wie zu einer herkömmlichen Bewerbung. E-Mail-Bewebung Bei einer E-Mail-Bewerbung werden das Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf einschließlich Lichtbild sowie die Zeugnisse im Anhang der Mail elektronisch verschickt. Dafür sollten die Dateien in das pdf-Format umgewandelt werden. In einem kurzen Anschreiben im einfachen Mail-Textformat soll auf die Bewerbungsunterlagen im Anhang verwiesen werden. In die Betreff-Zeile gehört das Stichwort: Bewerbung Eine E-Mail-Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sollte nur dann verschickt werden, wenn der Ausbildungsbetrieb auch dazu aufgefordert hat. Massenhaft versandte Initiativbewerbungen per E-Mail sind in der Regel bei der Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten sinnlos. Sie werden vom Empfänger ungelesen gelöscht. Als E-Mailadresse des Empfängers sollte die des zuständigen Bearbeiters gewählt werden. Die ist entweder telefonisch beim Ausbildungsbetrieb abzufragen, oder aber auf der Stellenausschreibung bzw. der Stellenanzeige auf die sich die Bewerbung bezieht, zu finden. Die E-Mailadresse des Absenders sollte nicht aus einem "Spitznamen" bestehen, sondern den tatsächlichen Namen des Absenders enthalten. Online-Bewerbungsformular Wenn Firmen auf ihrer Homepage Ausbildungsplätze anbieten, dann stellen sie in der Regel auf ihrer Webseite auch Formulare für eine Online-Bewerbung zur Verfügung. Diese Onlineformulare können ganz unterschiedlich gestaltet sein. Sie erfragen in der Regel die persönlichen Daten des Bewerbers, Schulabschlüsse, Hobbys, besondere Kenntnisse usw. Oft steht ein freies Textfeld zur Verfügung, das für selbst zu formulierende Texte z.B. für Ausführungen zur Motivation für den angestrebten Ausbildungsberuf genutzt werden sollte. Die Online-Bewerbung sollte für die eigenen Unterlagen gespeichert werden. Nicht in jedem Fall erhält man von der Firma auch eine Eingangsbestätigung. Laut Spiegel-Online bestätigen knapp 60 Prozent der Firmen den Eingang einer Onlinebewerbung. Manche Online-Stellenanbieter bieten auch die Möglichkeit, entweder alternativ zum Online-Formular, oder zur Ergänzung der damit abgefragten Daten eigene Dateien mit Bewerbungsunterlagen hochzuladen und zu übersenden. Für solche Fälle sollen zum Beispiel der Lebenslauf und Zeugnisse im pdf -Format bereitgehalten werden. Bewerbungshomepage Eine Bewerbungshomepage kann ergänzende Angaben des Bewerbers enthalten. In der Regel sind das Informationen, die in den üblichen Bewerbungsunterlagen nicht aufgeführt sind. Das können zum Beispiel verfasste Texte oder durchgeführte Projekte sein, mit denen eine besondere Qualifikation untermauert werden kann. Eine Bewerberhomepage ist in der Regel durch ein Passwort geschützt. Für Bewerber um einen Ausbildungsplatz zum Beispiel als Fotograf oder einen Ausbildungsberuf im Multimedia Bereich ist die Bewerberhomepage durchaus eine interessante Ergänzung. Bewerberprofil auf arbeitsagentur.de Online-Stellenbörsen bieten ihren Kunden die Möglichkeit, so genannte Bewerberprofile ins Netz zu stellen. Bewerberprofile enthalten in strukturierter Form Angaben zur Person des Bewerbers, das so genannte Bewerberprofil. Die Bundesagentur für Arbeit bietet auch Berufsstartern die Möglichkeit, für die Suche nach einem Ausbildungsplatz das Bewerberprofil auf arbeitsagentur.de zu veröffentlichen. Interessierte, ebenfalls bei der Agentur für Arbeit registrierte Ausbildungsstellen - Anbieter haben dann die Möglichkeit, auf das Bewerberprofil des Ausbildungsstellen-Suchenden einzugehen und Kontakt herzustellen. Die Veröffentlichung des Bewerberprofils kann nur eine zusätzliche Möglichkeit darstellen. Angesichts eines noch andauernden Überhangs an Bewerbern um ein ein noch nicht ausreichendes Ausbildungsstellenangebot ist es unwahrscheinlich, dass gute Ausbildungsbetriebe veranlasst sind, Jobportale nach Bewerberprofilen zu durchsuchen um den passenden Azubi zu finden. ( siehe auch..> ) © http://www.berufswahlnavigator.de
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