Bert Wollersheim Zur Vorbereitung auf Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen |
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Der Besuch von Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen (oft Lehrstellenbörsen genannt) ist fester Bestandteil der Ausbildungsmarketing-Strategie von Ausbildungsplatzbewerbern......... ......................... ... "Ausbildungsmarketing für Bewerber" in "Unterricht Wirtschaft" Heft Nr. 25; 1.Quartal 2006; ISSN 0941-5351 Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen können zur Berufsorientierung nur einen eingeschränkten Beitrag leisten. Sind doch die in der Orientierungsphase Schülern zur Verfügung stehenden Informationsquellen wesentlich zuverlässiger und effektiver nutzbar. Beispielhaft seien hier die Berufe-Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit, die Berufsinformations-zentren der Arbeitsagenturen, die Informationen des Bundesinstituts für Berufsbildung, www.berufswahlnavigator.de oder die Möglichkeiten der SchülerInnen während der schulischen und in Eigenregie organisierten Betriebspraktika genannt. Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen können aber einen nützlichen Beitrag zur Realisierung von Berufsentscheidungen leisten. Wenn es darum geht, eine getroffene, fundierte Berufsentscheidung in einen konkreten Ausbildungsplatz umzusetzen. Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen sind in erster Linie taktisch-strategische Instrumente in der Realisierungsphase. Eine Berufsentscheidung, sowie die Entscheidung für Alternativen sollten bereits getroffen sein um von einer Ausbildungsmesse oder einer Ausbildungsbörse profitieren zu können. Für wen sind Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen interessant? Ausbildungsmessen und Ausbildungsbörsen sind in der Realisierungsphase für Bewerber mit bereits getroffener Berufsentscheidung sinnvoll. Geht es doch nun in erster Linie darum, an Messeständen beteiligter Firmen die Gelegenheiten zu nutzen mit möglichen Ausbildungsfirmen in Kontakt zu kommen, sich als Bewerber/in zu empfehlen und möglichst konkrete Abmachungen mit Firmenvertretern zu treffen. Für die taktisch/strategische Nutzung von Ausbildungsmessen und Ausbildungs-börsen ist natürlich eine gezielte Vorbereitung notwendig. Bei gut organisierten Ausbildungsmessen und Börsen sind die Veranstalter in der Lage, schon im Vorfeld die ausstellenden Firmen, und die von ihnen vertretenen Berufe bekannt zu geben. Nur wenn bekannt ist, welche Firmen vertreten sind, und welche Ausbildungsplätze angeboten werden, können potentielle Besucher einschätzen ob sich ein Besuch überhaupt lohnt. Der Besuch einer solchen Veranstaltung ist ansonsten nicht effizient. Optimal ist die Möglichkeit der Voranmeldung oder gar der konkreten Terminvereinbarung für ein Gespräch mit personalverantwortlichen Firmenvertretern am Messestand. Im Umgang mit Ausbildungsmessen und Börsen unerfahrene SchülerInnen sollten die möglichen Kontaktgespräche, wie sie an Messeständen stattfinden können, in Rollenspielen üben. Es empfiehlt sich, für den Messebesuch einen Leitfaden zu erstellen. Dieser Leitfaden sollte die persönlichen Erwartungen und Ziele formulieren, die der Besucher mit dem Messebesuch verknüpft. Daran orientiert sich dann auch der Fragenkatalog der für jeden zu besuchenden Messe/Firmenstand vorbereitet sein sollte. Jeder Messebesucher sollte komplette Bewerbungsunterlagen mitführen, die bei Gelegenheit schon gleich am Firmenstand übergeben werden können. Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn vereinbarte Termine am Messestand wahrgenommen werden. Erfolg ist messbar Für SchülerInnen ist der Erfolg des Besuches einer Ausbildungsmesse oder einer Ausbildungsbörse (Lehrstellenbörse) daran messbar, ob er/sie konkrete Abmachungen mit Verantwortlichen Firmenvertretern für ein Praktikum im Betrieb, oder zur Vorlage einer Bewerbung getroffen hat, oder gar Termine für ein Vorstellungsgespräch im Betrieb vereinbart wurden. Text als pdf
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